Claudia Barainsky

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Sopran, Festkonzert Beethoven 9.

Claudia Barainsky studierte Gesang an der Hochschule der Künste in Berlin bei Ingrid Figur, Dietrich Fischer-Dieskau und Aribert Reimann. 1994 gab sie mit der Titelpartie in Reimanns „Melusine“ ihr Debüt an der Sächsischen Staatsoper Dresden. Sie gastierte an den Opernhäusern in Amsterdam, Avignon, Berlin, Brüssel, Düsseldorf, Dresden, Hamburg, Leipzig, Köln, München, Stuttgart und Tokio. Ihr breit gefächertes Repertoire umspannt Werke aus allen Epochen des Musiktheaters. Barainsky gestaltete die Titelpartie in Keisers „Die römische Unruhe oder die edelmütige Octavia“ (Händelfestspielen Karlsruhe), sie war die Sophie im „Rosenkavalier“ und die Musette in „La Bohème“, die Konstanze in Mozarts „Entführung aus dem Serail" und Bergs „Lulu“. Barainsky dürfte mit Fug und Recht die führende Interpretin der Marie in Bernd Alois Zimmermanns „Die Soldaten“ genannt werden. Diesen Anspruch bestätigte sie neuerlich in 2007/2008 auf einem Gastspiel der Ruhrtriennale im Lincoln Center New York. Für die auf DVD dokumentierte Leistung in dieser Produktion wurde Claudia Barainsky als „Beste Sängerin“ und mit dem Preis der Deutschen Schallplatten Kritik 3/2007 ausgezeichnet. Ihrer Liebe zum Konzert- und Liedgesang geht Claudia Barainsky in starkem Maße nach. Mozarts Konzertarien, die Sopran-Partien der großen Oratorien und die großen Orchesterlieder des Repertoires stehen ebenso auf ihrem Programm wie ausgefallene Werke, die Komponisten für sie schreiben. Ihre musikalischen Partner sind die international renommierte Orchester und Dirigenten, darunter Gerd Albrecht, Herbert Blomstedt, Alessandro De Marchi, Michael Gielen, Daniel Harding, Philippe Herreweghe, Zubin Mehta, Ingo Metzmacher, Christian Thielemann, die Berliner und Münchner Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig und das Concertgebouw Orkest Amsterdam. Bei internationalen Festivals (u.a. Salzburger Festspiele, Beethovenfest Bonn, Aldeburgh Festival, Lincoln Center Festival, Schleswig-Holstein Musik Festival, Ruhrtriennale) ist Claudia Barainsky ein stets gern gesehener Gast. Foto: Peter Adamik

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