Franz Grundheber

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Bass, Festkonzert Beethoven 9.

„Franz Grundheber erleben heißt Musik fühlen“, schrieb ein Kritiker über diesen Ausnahme-Sänger. Mit der Partie eines flandrischen Deputierten in Verdis „Don Carlos“ begann am 27. Oktober 1966 eine einzigartige Weltkarriere: An diesem Abend stand Grundheber, engagiert von Rolf Liebermann, erstmals auf der Bühne der Staatsoper Hamburg. Auf den Tag genau 40 Jahre später, nach einer Vorstellung von Verdis „Simon Boccanegra“ am 27. Oktober 2006, ehrte das Hamburger Opernhaus den Künstler mit der Ehrenmitgliedschaft. Grundheber ist eine der großen Sängerpersönlichkeiten unserer Zeit, von Hamburg aus startete er seine Weltkarriere. Seit mehr als vier Jahrzehnten wird der Bariton an allen wichtigen Opernhäusern und bei allen wichtigen Festivals der Welt gefeiert, insbesondere für seine exemplarischen Strauss-, Wagner- und Verdi-Interpretationen. Dem Haus an der Dammtorstraße blieb er all die Jahre über eng verbunden: Über 1900 Vorstellungen hat Grundheber dort gesungen, 123 Rollen interpretiert und bei 10 Uraufführungen mitgewirkt. Seine Lieblingsoper ist Bergs „Wozzeck“, die Titelrolle des tragischen Soldaten gehört zu seinen Parade-Partien. Im März 2010 wurde Grundheber für seine herausragenden künstlerischen Verdienste zum Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper ernannt – eine Ehre, die nur sehr wenigen Künstlern zuteil wird.

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