Künstlerinformationen
30.04.2010
Claudia Barainsky (Sopran, Festkonzert Beethoven 9.)
Claudia Barainsky studierte Gesang an der Hochschule der Künste in Berlin bei Ingrid Figur, Dietrich Fischer-Dieskau und Aribert Reimann. 1994 gab sie mit der Titelpartie in Reimanns „Melusine“ ihr Debüt an der Sächsischen Staatsoper Dresden. Sie gastierte an den Opernhäusern in Amsterdam, Avignon, Berlin, Brüssel, Düsseldorf, Dresden, Hamburg, Leipzig, Köln, München, Stuttgart und Tokio. Ihr breit gefächertes Repertoire umspannt Werke aus allen Epochen des Musiktheaters. Barainsky gestaltete die Titelpartie in Keisers „Die römische Unruhe oder die edelmütige Octavia“ (Händelfestspielen Karlsruhe), sie war die Sophie im „Rosenkavalier“ und die Musette in „La Bohème“, die Konstanze in Mozarts „Entführung aus dem Serail" und Bergs „Lulu“. Barainsky dürfte mit Fug und Recht die führende Interpretin der Marie in Bernd Alois Zimmermanns „Die Soldaten“ genannt werden. Diesen Anspruch bestätigte sie neuerlich in 2007/2008 auf einem Gastspiel der Ruhrtriennale im Lincoln Center New York. Für die auf DVD dokumentierte Leistung in dieser Produktion wurde Claudia Barainsky als „Beste Sängerin“ und mit dem Preis der Deutschen Schallplatten Kritik 3/2007 ausgezeichnet. Ihrer Liebe zum Konzert- und Liedgesang geht Claudia Barainsky in starkem Maße nach. Mozarts Konzertarien, die Sopran-Partien der großen Oratorien und die großen Orchesterlieder des Repertoires stehen ebenso auf ihrem Programm wie ausgefallene Werke, die Komponisten für sie schreiben. Ihre musikalischen Partner sind die international renommierte Orchester und Dirigenten, darunter Gerd Albrecht, Herbert Blomstedt, Alessandro De Marchi, Michael Gielen, Daniel Harding, Philippe Herreweghe, Zubin Mehta, Ingo Metzmacher, Christian Thielemann, die Berliner und Münchner Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig und das Concertgebouw Orkest Amsterdam. Bei internationalen Festivals (u.a. Salzburger Festspiele, Beethovenfest Bonn, Aldeburgh Festival, Lincoln Center Festival, Schleswig-Holstein Musik Festival, Ruhrtriennale) ist Claudia Barainsky ein stets gern gesehener Gast.
Hartmut Bauer (Eremit, „Der Freischütz“)
Bauer, geboren in Kassel, absolvierte sein Musikstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik in Frankfurt/M. Sein erstes Engagement erhielt er 1965 am Stadttheater Augsburg. Von 1968 bis 1970 war er 1. Bassist am Bayerischen Landestheater Coburg, seit 1970 ist er in gleicher Position als Nachfolger von Kurt Moll am Wuppertaler Opernhaus unter Vertrag. Von 1973 bis 1976 war Hartmut Bauer Solist bei den Bayreuther Festspielen („Rheingold“, „Tannhäuser“, „Meistersinger“). Gasttätigkeit im In- und Ausland: Basel, Barcelona, Neapel, Brüssel, Graz, Antwerpen, Gent sowie in Bremen, Düsseldorf, Dortmund, Frankfurt/M., Hannover, Hamburg, Köln, Mannheim, Rostock, Weimar, Wiesbaden. Seit 1990 ist er Solist bei den Eutiner Festspielen. Hartmut Bauer wurde für seine herausragende Leistung als Baron Ochs im „Rosenkavalier“ mit dem Gaukler-Preis der Volksbühne Wuppertal ausgezeichnet. Außerdem wurde er wegen seiner Verdienste um die Wuppertaler Bühnen zu deren Ehrenmitglied ernannt.
Bernarda Bobro (Violetta, „La Traviata“)
Die gebürtige Slowenin absolvierte ihr Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz mit Auszeichnung. Danach führten sie private Studien nach New York und Berlin. Die lyrische Sopranistin konnte Rollen ihres Repertoires bereits an zahlreichen Häusern von Salzburg bis Tallinn zum Besten geben. Sie hat unter anderem mit Dirigenten wie Christian Thielemann und Thomas Hengelbrock gearbeitet. In naher Zukunft sind unter anderem Auftritte im Festspielhaus Baden-Baden oder beim Glyndebourne Festival geplant. In der Rolle der Fortuna in Mozarts „Il Sogno di Scipione“ war sie 2006 in einer Aufnahme der Deutschen Grammophon zu erleben.
Martin Gäbler (Kuno, „Der Freischütz“)
Der Bassbariton wurde in Dresden geboren. Er war bis 1991 Mitglied des Kinderchores und der Komparserie der Sächsischen Staatsoper Dresden. Nach seinem Abitur absolvierte er eine Ausbildung zum Tischler, die er 1998 abschloss. Sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber" in Dresden beendete er 2006 mit Auszeichnung. Bereits während seines Studiums war er in den Hochschulproduktionen „La Clemenza di Tito“ (Publio), „Der Besuch der alten Dame“ (Pfarrer) und „Onegin Projekt“ (Gremin) zu erleben. Mit der internationalen Bach-Akademie unter Helmuth Rilling nahm er am Europäischen Musikfest in Stuttgart teil. Am Opernhaus Chemnitz zunächst als Gast engagiert, ist er seit Beginn der Spielzeit 2007/08 festes Ensemblemitglied. In der Spielzeit 2009/2010 steht er dort unter anderem als Priester in der „Zauberflöte“, als Doktor Grenvil in „La Traviata“, als Bartolo im „Barbier von Sevilla“, als Herzog Alba und Erster Adeliger in Schrekers „Der Schmied von Gent“ sowie in gleich in drei Partien - als Pantalone, Dr. Eule und Kohlenhändler - in der deutschsprachigen Erstaufführung von Jonathan Doves Familienoper „Pinocchios Abenteuer“ auf der Bühne.
Franz Grundheber (Bass, Festkonzert Beethoven 9.)
„Franz Grundheber erleben heißt Musik fühlen“, schrieb ein Kritiker über diesen Ausnahme-Sänger. Mit der Partie eines flandrischen Deputierten in Verdis „Don Carlos“ begann am 27. Oktober 1966 eine einzigartige Weltkarriere: An diesem Abend stand Grundheber, engagiert von Rolf Liebermann, erstmals auf der Bühne der Staatsoper Hamburg. Auf den Tag genau 40 Jahre später, nach einer Vorstellung von Verdis „Simon Boccanegra“ am 27. Oktober 2006, ehrte das Hamburger Opernhaus den Künstler mit der Ehrenmitgliedschaft. Grundheber ist eine der großen Sängerpersönlichkeiten unserer Zeit, von Hamburg aus startete er seine Weltkarriere. Seit mehr als vier Jahrzehnten wird der Bariton an allen wichtigen Opernhäusern und bei allen wichtigen Festivals der Welt gefeiert, insbesondere für seine exemplarischen Strauss-, Wagner- und Verdi-Interpretationen. Dem Haus an der Dammtorstraße blieb er all die Jahre über eng verbunden: Über 1900 Vorstellungen hat Grundheber dort gesungen, 123 Rollen interpretiert und bei 10 Uraufführungen mitgewirkt. Seine Lieblingsoper ist Bergs „Wozzeck“, die Titelrolle des tragischen Soldaten gehört zu seinen Parade-Partien. Im März 2010 wurde Grundheber für seine herausragenden künstlerischen Verdienste zum Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper ernannt – eine Ehre, die nur sehr wenigen Künstlern zuteil wird.
Ulrike Helzel (Mezzosopran, Festkonzert Beethoven 9.)
Die in Magdeburg geborene Mezzosopranistin Ulrike Helzel ließ sich an der Leipziger Musikhochschule im Fach Gesang ausbilden. Ihre stimmliche Leistung wurde 1990 beim Dvořák-Wettbewerb in Karlovy Vary mit dem 2. Preis und 1995 mit dem ‚Händel-Förderpreis’ der Stadt Halle ausgezeichnet. Sie zählte außerdem zu den Stipendiaten der Richard-Wagner-Stiftung. Seit 1996 ist Ulrike Helzel Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin und singt dort unter anderem Cherubino in „Le Nozze di Figaro“, Orpheus in „Orpheus und Euridice“, Octavian in „Der Rosenkavalier“ sowie die Maria Maddalena in Salvatore Sciarrinos „Infinito Nero“. Die Sängerin gastierte als Angelina in „La Cenerentola“ am Theater Basel, als Donna Elvira in „Don Giovanni“ an der Komischen Oper Berlin und in der Titelrolle von „Carmen“ an der Semperoper Dresden, der Komischen Oper Berlin und dem Opernhaus Halle. Ulrike Helzel ist zudem eine gefragte Konzertsängerin. Sie arbeitete unter anderem mit Christian Thielemann, Lothar Zagrosek und Marek Janowski. Seit 2006 gastiert sie bei den Bayreuther Festspielen, wo sie die Partie der Wellgunde in der Neuproduktion vom „Ring des Nibelungen“ übernahm.
Matthias Klein (Kaspar, „Freischütz“)
Matthias Klein absolvierte sein Gesangsstudium an der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar sowie an der Musikhochschule Hanns Eisler in Berlin und an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Sein erstes Festengagement am Theater erhielt er 1998 in Kiel, wo er bis 2003 in zahlreichen großen Fach-Partien – Rigoletto, Osmin, Don Alfonso, Leporello und (Mozart-)Figaro – zu hören war. Seit 2003 ist Matthias Klein freischaffend, er gastierte sowohl im Opern- als auch im Konzertbereich im In- und Ausland (Spanien, Tschechien und Japan) und ist zudem Dozent für Stimmbildung an der Kieler Schule für Schauspiel.
Ulita Knaus (Lange Nacht des Vokal-Jazz)
Ulita Knaus wächst mit einer aus Venezuela stammenden Mutter und einem deutschen Vater in einem musikalischen Elternhaus auf. Mit sechs Jahren beginnt sie Klavier zu spielen und träumt davon, Musikerin zu werden. Zwölf Jahre später hat sie ihre ersten Gehversuche in Sachen Komposition hinter sich. Sie studiert in Hilversum Jazzgesang. Im Anschluss daran siedelt sie nach Hamburg. Eine persönliche Begegnung mit ihrem Vorbild, der Jazzsängerin Dianne Reeves, stellt die Weichen für ihr weiteres Leben, sie geht mit ihrem eigenen Ensemble ins Studio und auf Tournee. In Mischa Schumann (Piano), Gerold Donker (Bass) und Heinz Lichius (Schlagzeug) findet Knaus kreative Weggefährten, die ihre Vision teilen. Knaus ist eine leidenschaftliche Aktivistin für die Hamburger Jazzszene, gibt Gesangsunterricht, hat die Vocal Session im Traditionsclub „Birdland“ mitbegründet und kümmert sich auch um die Nachwuchsförderung. 2007 erobert Ulita Knaus mit ihrer Band und dem Album „It's The City“ die Kritikerherzen. Die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ jubilierte über die „eigenwillige Schönheit“ ihrer Musik, „der man mit jedem Ton anhörte, daß sie Zeit hatte zu reifen“. Als Ulita Knaus den Hamburger Jazzpreis 2009 erhielt, schrieb Stefan Hentz in der „Welt“, sie sei „eine Musikerin unter den Sängern, die sich von Beginn ihrer Laufbahn an nicht auf die Wege eingelassen hat, wo sich die Sängerinnen so herumtreiben, rauchen, hauchen, Nachtclub spielen und die Aura der Fünfziger-Schwarzen-Serie beschwören“.
Rame Lahaj (Alfredo, „La Traviata“)
Der 1983 geborene albanische Tenor studierte in Tirana und besuchte Meisterklassen unter anderem bei Giuseppe Gipali, Valerio Paperi und Enzo Tei. 2007 gab er ein Konzert mit dem Albanischen Rundfunkorchester, im selben Jahr nahm er am Nationalfestival „Jorgije Truja“ teil. 2008 sang Lahaj bei einer Gala mit dem Philharmonischen Orchester Kosovo, 2009 war er einer von drei Sängern bei einem „Drei Tenöre“-Konzert in Tirana. Lahaj wurde mit mehreren Preisen in seiner Heimat ausgezeichnet. Für 2010 ist ein Konzert in Wien geplant.
Marcello Lippi (Bariton „Der Zauberberg“ / Germont, „La Traviata“)
Marcello Lippi studierte Gesang an der Paganini-Musikhochschule seiner Geburtsstadt Genua. Darüber hinaus promovierte er in moderner Literaturwissenschaft an der Universität von Genua. Als Opernsänger trat Lippi mit seinem Debüt beim Rossini-Festivals in Pesaro 1988 in Erscheinung. In den folgenden Jahren sang er an vielen renommierten Bühnen, unter anderem an der Berliner Staatsoper, der Münchner Staatsoper, der Oper von Barcelona, der Wiener Staatsoper, am Opernhaus Basel und in der Arena di Verona. 2004 wurde Lippi Intendant und künstlerischer Gesamtleiter des Teatro Sociale di Rovigo.
Thomas Mohr (Tenor, Festkonzert Beethoven 9. / Max, „Der Freischütz“)
Schon während seines Studiums an der Lübecker Musikhochschule gewann der Tenor erste wichtige Auszeichnungen, unter anderem den ersten Preis beim „s'Hertogenbosch-Wettbewerb", dem VDMK-Wettbewerb in Berlin sowie beim Walther-Gruner-Wettbewerb in London. Nach festen Engagements in Bremen und Mannheim wechselte er nach Bonn. Seit 1997 ist er freischaffend tätig, er hat mit Regisseuren wie Giancarlo del Monaco, Werner Schroeter und Andreas Homoki gearbeitet. Mohr sang unter anderem an der Bayerischen Staatsoper, der Dresdner Semperoper und in Zürich und arbeitete mit Dirigenten wie Kent Nagano, Nikolaus Harnoncourt, Lorin Maazel, Leonard Slatkin, Christoph von Dohnányi oder Zubin Mehta. Vor einigen Jahren absolvierte Mohr den Fachwechsel zum Heldentenor: 2005/06 feierte er an der Kölner Oper Erfolge als Idomeneo sowie als Siegmund in Robert Carsens "Ring“. Im April 2006 folgte sein Debüt als Parsifal in Erfurt. 2008 sang Mohr in der Uraufführung von Peter Ruzickas "Hölderlin"-Oper an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, sein erfolgreiches Debüt als Loge in Wagners "Rheingold" gab Mohr am Leipziger Opernhaus.
Clayton Nemrow (Samiel, „Der Freischütz“)
Clayton Nemrow ist gebürtiger Amerikaner und kann eine beachtliche Theater-, Musical- und Fernsehkarriere diesseits und jenseits des Atlantiks vorweisen. Nach seiner Schauspielausbildung an der New York University und dem Lee Strassberg Institute stand er in den USA auf zahlreichen Theater- und Musicalbühnen in Stücken wie „Fata Morgana“, „Macbeth“ und „My Fair Lady“. In Deutschlands spielte er neben der Rolle des Lars van der Lohe in der Sat1-Serie „Verliebt in Berlin“ in weiteren TV-Produktionen mit („Küstenwache“, „Die Millennium-Katastrophe“, „Sabine: Drei Engel für Johnny“). Er wirkte an einer „King Arthur“-Produktion der Berliner Lautten Compagney, ebenso in Birtwistles „The Io Passion“, einer Koproduktion der Berliner Kammeroper und des Berliner Konzerthaues im Jahre 2008.
Katarina Nikolic (Mezzosopran „Der Zauberberg“ / Flora, „La Traviata“) Katarina Nikolic wurde in Serbien geboren und ging nach Italien, um am Konservatorium von Parma ihr Klavierexamen abzulegen. Anschließend studierte sie dort und in Mailand Gesang und besuchte Meisterklassen von Mirella Freni, Leone Mageria und Gianni Raimondi. Als Opern- und Liedsängerin trat sie unter anderem in Kairo, Nikosia, Mailand und Como auf. Am Teatro Nuovo in Bolzano sang sie in der Regie von Franco Zeffirelli die Flora in “La Traviata”, er engagierte sie anschließend für weitere “Traviata”-Produktionen in Madrid und Rom. Mit dem Teatro Regio di Parma reiste Nikolic als Giovanna für ein “Rigoletto”-Gastspiel nach Hongkong.
Florian Rosskopp (Ottokar, „Der Freischütz“)
Der Bariton Florian Rosskopp studierte zunächst Schulmusik und anschließend Gesang an der Hochschule für Musik Rheinland-Pfalz. Als Mitglied im „Jungen Ensemble" des Staatstheaters Mainz trat er unter anderem als Colar in Mozarts „Bastien und Bastienne“ auf sowie als „Dorval" in der deutschen Erstaufführung von Vicente Martín y Solers Oper „Il burbero di buon cuore". Weitere Gastauftritte, unter anderem am Staatstheater Mainz, am Thüringer Landestheater, an der Oper Frankfurt sowie bei den Ludwigsburger Festspielen, spiegeln die rege Operntätigkeit des Baritons wider. Rosskopp ist Stipendiat des Richard-Wagner-Verbands und Preisträger der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Seine Operntätigkeit wird durch Liederabende und Oratorien-Konzerte ergänzt.
Julia Sukmanova (Sopran „Der Zauberberg“ / Agathe, „Der Freischütz“)
Julia Sukmanova studierte am Rimski-Korsakow Konservatorium in Sankt Petersburg, wo sie das Diplom als Konzertpianistin, Kammerorchestermusikerin und Konzertmeisterin erwarb. Ihr Gesangsstudium ergänzte sie durch Meisterkurse bei Montserrat Caballè, Anna-Tomowa Sintow, Dame Gwyneth Jones, Mariana Lipovsek, Dietrich Fischer-Dieskau und Kurt Moll. Heute wird sie auf ihrem Karriereweg gesanglich von Kammersängerin. Brigitte Fassbänder unterstützt. Julia Sukmanova nahm erfolgreich an zahlreichen Wettbewerben teil, sie war 2003 Preisträgerin des renommierten ARD-Musikwettbewerbs sowie des Richard Strauss Wettbewerbs in München. Ihr Operndebüt gab sie 2003 als Mozarts Donna Anna an der Hamburgischen Staatsoper, wo sie von 2003 bis 2005 auch Mitglied im Internationalen Opernstudio war und unter anderem an der deutschen Erstaufführung von Peter Eötvös’ „Angels in America“ mitwirkte. Seitdem ist sie als freischaffende Opern- und Konzertsängerin an wichtigen europäischen Bühnen tätig. Im April 2009 gab sie ihr Rollendebüt an der Stuttgarter Oper als Celia in Mozarts „Lucio Silla“. Zukünftige Engagements werden Sukmanova mit Konzerten nach Russland und Spanien führen. Zu den Dirigenten, mit denen die Sopranistin gearbeitet hat, gehören Wolfgang Sawallisch, Helmuth Rilling, Ingo Metzmacher, Simone Young, Peter Eötvös und Alessandro de Marchi.
Martina Welschenbach (Ännchen, „Der Freischütz“)
Die Sopranistin studierte in Stuttgart, sie ergänzte ihre Ausbildung am Royal College of Music in London und belegte Meisterkurse bei Thomas Allen, Graham Johnson und Kiri Te Kanawa. Bereits während ihrer Studienzeit gastierte sie in Zagreb und Stuttgart. Sie verkörperte Rollen wie Sesto in „La Clemenza di Tito“ und Bianca in „The Rape of Lucretia“ und gab Liederabende und Konzerte. 2005/06 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich. Dort sang sie unter anderem Paggio in „Rigoletto“ und die Zweite Dame in der „Zauberflöte“. 2008 wechselte sie ins lyrische Sopranfach und gehört seither dem Ensemble der Deutschen Oper Berlin an. Dort sang sie unter anderem Susanna in „Le Nozze di Figaro“, Pamina in der „Zauberflöte“ und Clorinda in „La Cenerentola“.
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